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“ Frauen in der Finanzdienstleistung: Eine unbekannte Erfolgsstory „

Große Karrierechancen für Frauen

Der Finanzdienstleistungssektor ist ebenso männerdominiert wie die meisten Branchen, in denen Karriere gemacht und gutes Geld verdient werden kann. Aber die Branche bietet spannende Möglichkeiten auch für Quereinsteigerinnen und alle diejenigen, die einen guten Verdienst bei flexibler Zeiteinteilung zu schätzen wissen.

Bettina Menger-Kölle, verantwortlich für den Bereich Personalmanagement Vertrieb bei der FG FINANZ-SERVICE Aktiengesellschaft, erlaubt uns einen Blick in die Arbeitswelt einer Frau, die sich erfolgreich in einer Männer-branche behauptet. Sie teilt ihre Erfahrungen dabei gerne vor allem mit ihren Geschlechtsgenossinnen, die sie ermuntern möchte, den Schritt in die Finanzdienstleisterbranche zu tun.

Ich denke, das ist ein sehr altes und hartnäckiges Vorurteil. Finanzen und vor allem auch die Finanzplanung einer Ehe oder Familie war traditionell immer am Familienoberhaupt ausgerichtet. Viele Frauen haben in der Kindheit gelernt: Der Vater regelt die Finanzen, die Mutter verwaltet das Haushaltsgeld. Und das ging auch so weiter: Bis 1962 durften Frauen noch nicht einmal ein eigenes Bankkonto eröffnen. Um eigenes Geld zu verdienen brauchten sie bis 1974 noch immer die Erlaubnis ihres Mannes! Wie sollte sich da ein autonomes Verhältnis zu Geld oder Vermögen entwickeln?

Auch heute findet sich das Thema: »Was mache ich mit dem Geld, das ich später mal verdienen werde« immer noch nicht im Lehrplan unserer Schulen. Das Finanzthema interessiert viele Jugendliche nur so weit, als sie später möglichst gut verdienen möchten. Was sie mit ihrem Geld dann anfangen können, außer, es einfach auszugeben, ist dann schon wieder Neuland für viele junge Menschen. Was da alles auf einen jungen Er-wachsenen zukommt: Miete und Lebenshaltungskosten, Versicherungen und Sparpläne… das ist weitgehend unkartographiertes Gelände für die meisten. Und damit sind auch wichtige Themen wie Absicherung und Altersvorsorge etwas, das sehr verschwommen und in weiter Ferne am Horizont auftaucht – mehr aber auch nicht. Und das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen.
Zitat: »Es ist ja schließlich nicht in den Genen verankert, dass Männer mehr von Finanzen verstehen.«

Frauen gehen in der Regel nüchterner mit dem Thema um. Sie neigen weniger dazu, Risiken einzugehen und möchten sich lieber absichern. In den USA hat man das inzwischen als zugkräftigen Slogan entdeckt: »Invest like a Woman« – Investiere wie eine Frau – wirbt eine große amerikanische Anlageberatung.
Glücklicherweise stirbt die altmodische Einstellung: »Mein Mann kann das besser, Männer verstehen davon einfach mehr« auch hierzulande langsam aus. Immer mehr Frauen haben verstanden, dass finanzielle Selbst-ständigkeit wichtig ist, dass es klug ist, sich um die eigenen Finanzen auch autonom zu kümmern.
So gut wie jede von uns kennt warnende Beispiele aus dem Freundeskreis: Da kommen Eltern in ein Pflege-heim, dessen Kosten das bisschen zu erwartende Erbe komplett auffressen, oder eine Freundin ist nach der Scheidung so arm wie eine Kirchenmaus, eine andere kämpft sich als alleinerziehende Mutter durch ein Leben voller schlecht bezahlter Jobs … das sind Schicksale, die einen wachrütteln, weil man weiß: So etwas möchte ich nicht erleben!

Und was die Einstellung „Mein Mann kann das besser“ angeht: Frauen können „das“ im Übrigen genauso gut (oder genauso schlecht) wie Männer. Das ist nicht genetisch angelegt, sondern eine Trainingssache. Man muss sich mit dem Thema beschäftigen wollen und es auch tun. Alles andere kommt dann von selbst.

Ja, definitiv. Frauen sind in der Mehrzahl heute daran gewöhnt, ihr eigenes Geld zu verdienen. Sparen, Alters-vorsorge, der aktive Umgang mit dem eigenen Vermögen sind keine Fremdwörter mehr.

Bei allem Fortschritt: Gleich geblieben ist die Mehrbelastung der Frauen mit Kindern. Es wird immer noch automatisch erwartet, dass die Frau den Haushalt führt und sich um den Nachwuchs kümmert. Emanzipierte Hausmänner oder solche, die sich die Familienarbeit mit ihrer Frau teilen, sind nach wie vor rar.

ZITAT »Letztendlich gibt es aber nur gute und schlechte Finanzplanung, nicht männliche und weibliche.«

Ja, leider. Der Spagat zwischen dem Job und der Familie zwingt viele Frauen in schlecht bezahlte Teilzeit- oder Minijobs, vor allem, wenn sie keine qualifizierte Ausbildung vorweisen können. Das geht dann natürlich zulasten der Altersvorsorge, obwohl das Bewusstsein längst da ist, dass man da selbst etwas für tun muss. Es ist aber im Alltag zu wenig Geld übrig, um es in die Sicherung der Rente zu stecken. Wirkliche finanzielle Unabhängigkeit ist leider für viele Frauen auch heute immer noch ein hochge-stecktes Ziel. Aber daran lässt sich etwas ändern!

Aber ja, ich selbst habe so einen Job. (lacht) Ich komme ursprünglich aus dem Hotelfach. Wer da mal gear-beitet hat, weiß: Man schuftet wie ein Pferd, mit schrecklichen Arbeitszeiten, und wird dafür bezahlt wie ein Pony. Für mich war es geradezu eine Erleuchtung, als ich den Quereinstieg mit verkürzter Ausbildungszeit zur Versicherungskauffrau geschafft habe. Die Arbeitszeiten! Und der Verdienst! Ich habe es selbst kaum glauben können. Und dann bin ich hier zur FG gekommen und war nochmal eine Stufe glücklicher. Freie Zeiteinteilung, eine interessante und abwechslungsreiche Aufgabe, viel Kontakt mit Menschen, eine Tätigkeit, die mich ganzheitlich fordert. Und das Gesamtpaket wird dann noch gut entlohnt – was will Frau mehr? Ich habe wie viele im Außendienst angefangen, weil das die größte Flexibilität erlaubt, habe dann aber sehr gerne im Sinne der Karriere in meine heutige Position gewechselt. Dass so etwas so gut und durchlässig möglich ist, zeichnet unsere Branche meines Erachtens ebenfalls aus!

Ich denke, da gibt es gleich ein ganzes Bündel von Vorteilen. Wo sonst können Quereinsteigerinnen oder Neueinsteigerinnen so problemlos und schnell mit IHK-Abschluss in einen gut bezahlten Job starten? Und wo sonst gibt es diese breite Palette an variablen Zeiteinteilungsmöglichkeiten? Von einer selbstständigen Vollzeit über Teilzeit bis hin zu einer nebenberuflichen Tätigkeit und natürlich Homeoffice ist alles möglich. Und in unserer Branche ist ein Teilzeitjob immer noch lukrativ! Versuchen Sie das mal im Hotelgewerbe oder anderswo zu finden! Und dann das Stichwort »Karriere mit Kindern« – das ist bei uns keine Utopie, sondern ganz alltäglich machbar. Für mich ist die Arbeit bei der FG FINANZ-SERVICE jedenfalls ein Traumjob, und ich weiß, dass es die Kolle-ginnen im Außendienst bei uns genauso empfinden.

Ich kenne ja andere Berufsumfelder und kann deshalb gut vergleichen. Was hier vor allem für uns Frauen so angenehm ist: Wir haben viel Freiheit und eine große Unabhängigkeit. Die Strukturen sind offen, es gibt keine strikten Vorgaben, was Produkte oder Arbeitszeiten angeht. Man kann hier seine Arbeit tatsächlich in sehr großem Rahmen selbst bestimmen. Ob man nun Eigenumsatz machen will oder seine Energie lieber in den Orgaaufbau steckt, liegt bei einem selbst. Diese große Flexibilität, was man macht, mit wem, wo und wann, die ist ein riesengroßer Vorteil. Die so häufig beschworene und so selten real zu findende »Work-Life-Balance« lässt sich hier problemlos verwirklichen.

Und, was ich besonders wichtig finde: Die FG FINANZ-SERVICE ist der einzige wirklich unabhängige Finanz-dienstleister hierzulande. Auch das sorgt für ein offenes und angenehmes Klima bei der Arbeit. Es gibt einfach kein wie auch immer geartetes Korsett, in das man sich zu zwängen hat.

Abgesehen von der klassischen Ausbildung zur Kauffrau für Versicherung und Finanzen bietet sich natürlich der Weg über unseren Visionärstag an. Dort findet man die Möglichkeit, einmal reinzuhören, was es überhaupt für Möglichkeiten gibt und ein bisschen „Stallgeruch“ aufzunehmen und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob die Richtung überhaupt etwas für einen ist.
Fangen wir mit der Ausbildung an: Unsere Azubis zählen regelmäßig zu den besten im Landesdurchschnitt. Von daher darf ich wohl behaupten, dass wir eine erstklassige und fundierte Ausbildung anbieten. Und genau so sieht es auch mit der Weiterbildung aus – es werden hier ständig Seminare und Weiterbildungen zu allen Themen der Finanzdienstleistung oder des Immobiliengewerbes angeboten.
Das heißt natürlich nicht, dass man jetzt wieder drei Jahre lang die Schulbank drücken muss: Für klassische Quereinsteiger mit Berufserfahrung gibt es die Möglichkeit, den ersten IHK-Abschluss schon nach sechs Monaten zu machen.

Für Quereinsteigerinnen ist der Visionärstag, den wir zehnmal im Jahr anbieten, eine hervorragende Möglich-keit, sich umfassend informieren zu lassen, sich mit anderen auszutauschen und auf Wunsch auch gleich durchzustarten. Auf dieser Veranstaltung präsentierten sich auch unsere Geschäftspartner und suchen gezielt nach Nachwuchs und Neueinsteigerinnen und einige unserer Fachspezialisten erzählen etwas über ihre Er-fahrungen, Themen wie Kundenansprache, was wir anders machen als ein klassischer Versicherungsvermittler und so weiter.

Was auch noch von Vorteil ist: Wir sind in ganz Deutschland vertreten, also gibt es auch überall Startmög-lichkeiten für Interessierte!

Aber ja, auf jeden Fall! Der Umgang mit Kunden liegt Frauen als dem kommunikativeren und in der Regel auch empathischeren Geschlecht hervorragend. Dazu kommt die nötige Nüchternheit, dieses eher bodenständige Ding. Wenn eine Frau in Finanzdingen berät, kann man sich ziemlich sicher sein, dass da keine Luftschlösser gebaut werden, und dass Produkte vermittelt werden, die auch wirklich auf die Bedürfnisse des Kunden pas-sen. Frauen neigen ja schon in alltäglichen Dingen dazu, immer erst einmal zu schauen, was das Beste für alle Beteiligten ist. Hier in unserer Branche ist das ein sehr gesunder Ansatz, einer der die Kunden und Kundinnen auch zufrieden stellt.

Das ist kein so neuer Ansatz – Beratung von Frauen für Frauen gibt es ja durchaus schon länger auch in ande-ren Bereichen. Aber es wäre in meinen Augen noch sinnvoller, wenn Finanzunternehmen generell die Chance ergreifen würden, Frauen gezielt als Anlegerinnen anzusprechen. Das passiert viel zu selten, in der Regel wenden sich Berater vor allem an männliche Kunden.

Eins aber ist wahr: Frauen lassen sich in der Regel lieber von Frauen beraten. Das ist ein Kontakt auf Augen-höhe. Die Kundinnen haben da nicht das Gefühl, dass ein Mann, der sich in Finanzdingen ja, wie wir wissen, „von Natur aus besser auskennt“, sie über irgendwas belehrt. Und, Stichwort Empathie: Frauen hören Zwischentöne und empfangen Dinge, die unter dem Gesagten liegen. Da werden tatsächliche Bedürfnisse weitaus gründlicher ausgelotet. Und der Umgang mit den Gefühlen des Gegenübers ist in der Regel auch sensibler. Frauen sind die perfekten Beraterinnen.

Ich kann eine Karriere in der Finanzberatung guten Gewissens jeder Frau empfehlen, die einen anspruchsvol-len Beruf sucht, wo sie ihre Intelligenz, ihre Persönlichkeit und Ihre Einfühlsamkeit einbringen kann – und in dem sie über ihre Zeit und ihr Einkommen tatsächlich autonom bestimmen kann!

ABER: Natürlich nehmen wir auch immer gerne interessierte und engagierte Männer mit ins Boot. Meine Herren, wir wissen doch alle: Männer können so was! ;-)

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